neandertaler
Waren früher Pest, Cholera und andere Seuchen die Plage der Menschheit, sind es in der heutigen Wohlstandsgesellschaft Übergewicht, Gelenkschäden, sowie Herz- und Kreislauferkrankungen.
Um etwas dagegen zu unternehmen bezahlen wir viel Geld für Fitnessstudios, Kochkurse und lassen uns von der Lebensmittelindustrie für dumm verkaufen.

Eine Lösung um aus diesen Kreislauf heraus zu kommen ist die Steinzeiternährung, auch Paleo Ernährung genannt. Vom Prinzip her funktioniert diese Ernährungs- und Lebensform wie folgt:

• Back to the roots – zurück zum Ursprung
Der Steinzeitmensch hat sich im Grunde nur von Fleisch, Nüssen, Gemüse und Früchten ernährt und natürlich selber zubereitet. Heute können viele nicht einmal mehr selber ein Gericht zubereiten. Stichwort Fertignahrung.
Wie bei Vegetariern und Veganern gibt es auch hier unterschiedlich stark ausgeprägte Formen: während sich die einen nur grob an das Steinzeitprinzip orientieren, gibt es andere die sogar so weit gehen und sich mit Insekten ernähren. Ähnlich wie es noch bei Naturvölkern anzutreffen ist.
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Empfehlungen für die wirklich bekannten Blogs gibt es genügend. Warum also nicht einmal auf private Blogs aufmerksam machen, die durchaus  beachtens- und lesenswert sind?

Blogblume
Blogblume

Es gibt meines Wissens nach nicht gerade viele Frauen, die in ihren Blogs über Technik berichten. Blogblume alias Ricarda ist eine Ausnahme und schreibt gelegentlich etwas über Laptops oder Mobiltelefone. Aber auch andere Artikel, wie z.B. über die Low Crab Diät sind sehr aufschlussreich. Vorbeischauen lohnt sich immer wieder!

Der schwarze Planet

Der schwarze Planet

Das Blog von Shan Dark richtet sich inhaltlich an die Gothic Fraktion, mit Beiträgen wie “Das Vampir-Rezept” oder “Gothic Friday – November – Woran ich glaube” gibt es allerhand skurilles aus der schwarzen Welt zu lesen. Vielleicht auch gerade deshalb, ist das Blog für Menschen wie mich, die mit Gothic nicht viel anfangen können, sehr informativ und unterhaltsam. Sehr sympathisch!

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Mein Opa ist 1910 geboren worden und war 7 Jahre alt, als die russische Revolution ausbrach. 1918 war der Erste Weltkrieg zu Ende, zum Zweiten wurde er dann selber eingezogen.
Er war wie viele andere an der Ostfront stationiert und geriet nach dem Krieg in russische Gefangenschaft.
Im Februar 1989 starb mein Opa und konnte nicht mehr miterleben, wie der komplette Ostblock in sich zusammenfiel und eine vollkommen neue Zeitrechnung begann.
Über den Krieg hat er nie mit anderen geredet, nur meine Oma wusste sehr wenig zu berichten:

Vom Krieg und der Gefangenschaft hat euer Opa fast gar nichts erzählt. Auch nicht später.
Er hatte nur des öfteren erwähnt, dass er tagelang durch Russland laufen musste und hungerte.
Es war ihm peinlich zu betteln, aber immer wieder überrascht, dass viele Russen, obwohl sie selber nichts hatten, zu essen gaben.

Als der Krieg zu Ende war, fiel es ihm sehr schwer, sich wieder im normalen Leben zurechtzufinden.
Die Geburt und das Aufwachsen von J. (Anm.: mein Vater) konnte er nicht miterleben und hatte Probleme ihn als seinen eigenen Sohn zu akzeptieren.
 Erst Jahre später wurde es etwas besser.

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In den USA scheint es einige Theater zu geben, die seit ewigen Zeiten nicht mehr genutzt werden und zusehends verfallen.
Das Blog After the Final Curtain von Matt Lambros dokumentiert die morbide Schönheit dieser längt verlassenen Spielstätten in, wie ich finde, wunderbaren Bildern.

I’ve spent ten years composing photographic obituaries for once-thriving buildings that are now crumbled and forgotten. My hope for my work is that it will shine light on beautiful, dated architecture and on the equal yet sinister beauty in decay.
Matt Lambros

Adams Theatre Newark, NJ

Adams Theatre Newark, NJ

Loew’s Palace Theatre, Bridgeport

Loew’s Palace Theatre, Bridgeport

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Lichtburg

Als ich noch ein Kind war, gab es in meinem Heimatort nur ein richtiges Kino, der Saal war mit in rot gehaltenen Plüschsesseln bestückt und gegen Aufpreis konnte man noch richtige Logenplätze buchen.
An den Wänden hingen elegant aussehende Lampen in Gold, die Leinwand war vor der Aufführung durch einen Vorhang verdeckt und öffnete sich erst zu Beginn des Films mit einem Gong. Besonders stark in Erinnerung ist mir der Geruch geblieben, welcher im Kinosaal herrschte.

Im Laufe der Zeit war das Ende des Kinos abzusehen und wurde zusehends vernachlässigt. Trotzdem hatte es bis zum Tag der Schließung einen Charme, den bis heute kein Cineplex Center oder dergleichen bieten kann. Man kam sich vor wie in einem Theater.
Genau das ist der Grund, warum ich heute ungern in Kinos gehe: mir fehlt das besondere Ambiente, der Charme und die Atmosphäre eines Lichtspielhauses.
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Wer mit offenen Augen durch die Städte läuft, sieht inzwischen fast an jeder Ecke Filialen der unterschiedlichsten Zeitarbeitsfirmen. Während früher fast ausschließlich gering qualifizierte Personen in dieser Branche Anstellung fanden, werden heute für jeden Berufszweig Leiharbeiter gesucht.
Ich würde nicht immer gleich von „moderner Sklaverei“ sprechen, es gibt sicherlich Bereiche, wo diese Form der Erwerbsertüchtigung sinnvoll ist, nur finde ich dass die Zeitarbeit zu sehr an Oberhand genommen hat.

Es geht mir nicht in erster Linie darum, dass Zeitarbeiter bei gleicher Arbeit keinen gleichen Lohn bekommen (was ohnehin eine bodenlose Unverschämtheit ist), sondern ob heutzutage ein Mensch mit einer herkömmlichen Berufsausbildung überhaupt noch als qualifizierte Arbeitskraft gesehen wird.

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Google+

Als Google+ vor einigen Monaten an den Start gegangen ist, war der Hype enorm. Fast jedes netzrelevante Blog und Magazin war voll von Lob und die ersten User haben schon das Ende von Facebook, Twitter und Co. prophezeit.

Inzwischen ist nicht nur bei mir Ernüchterung eingetreten, die Gründe warum ich mich bei Google+ wieder abgemeldet habe und warum sich Googles Social Network nicht durchsetzen wird, sind für mich folgende:

Kaum reale Freunde sind dort angemeldet
Facebook hat sich erst jetzt in Deutschland wirklich etabliert und die meisten realen Freunde und Bekannte haben sich dort gerade angemeldet. Kaum eine dieser Personen hat es nötig weitere Soziale Netzwerke zu nutzen.

Faktor Zeit
Meiner Meinung nach kann sich kein Mensch, der einer geregelten Arbeit nachgeht auf mehreren Social Networks gleichzeitig bewegen und seine Kontakte pflegen. So viel Zeit kann man gar nicht haben, es sei den man muss sich beruflich damit beschäftigen.

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