(via @FrauHerbst)

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Vor einigen Jahren lernte ich eine Dame (nennen wir sie einmal X.) im Internet kennen und wir trafen uns das eine oder andere Mal, um gemeinsam die Zeit zu verschwenden.

Natürlich war sie sehr nett, zuvorkommend und unglaublich an mich interessiert. Was sich in den üblichen Floskeln wie „du bist anders als alle anderen Männer“ und so weiter äußerte.
Selbstverständlich hatte sie es nicht nötig, sich weiter im Netz der verlorenen Seelen herumzutreiben, schließlich hätte sie ja mich gefunden und wie soll man denn da noch auf die Idee kommen, mit anderen Usern zu flirten und zu shakern.

Okay, es war schon wenig seltsam anmutend, dass X. jeden Tag einen Anruf von einem angeblichen „heimlichen Verehrer“ bekam, um ihr einen schönen Tag zu wünschen.
Ich dachte mir da nichts bei, hatte aber so ein Gefühl, dass die „gute Dame“ wohl ein wenig zu viel geflirtet hat.

Eines Tages saßen wir dann gemeinsam vor dem Rechner und ich wollte irgendeine Webadresse im Browser eingeben.
Wer halbwegs intelligent  ist und „Fremde“ an seinem Computer lässt, deaktiviert die Autovervollständigung. Ihr wisst was ich meine.
Man fängt an zu tippen  und schon kommen diverse Vorschläge von besuchten Seiten. Was sehr peinlich sein kann…

So setzte ich meinen Finger auf den 16. Buchstaben des Alphabets und vor meinen Augen öffnete sich in ihrem vollen Glanz und Gloria die Seite www.poppen.de.
Ein großes Datingportal, bei dem man ganz hausfrei Tripper, Syphilis, Herpes & Co.  bekommt, oder es  zumindest in kauf nimmt.

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Es gibt genügend Anwendungen, um Videos von YouTube & Co. herunterzuladen.
Schwieriger wird es dann, wenn man auf die Mediatheken von ARD, ZDF und anderen öffentlichen Anstalten via download zugreifen will.
Es geht gar nicht…

Das kleine aber feine Programm Mediathek leistet nun Abhilfe.

Einfach den Namen der Sendung, Serie etc. eingeben und schon werden die entsprechenden Suchergebnisse angezeigt.
Dann auf “Laden” klicken und schon beginnt der Download.

Zu einer 100%igen Wahrscheinlichkeit ist das Video im Flash (also .flv) Format vorzufinden, also am besten den bewährten VLC Player nutzen oder die Datei umkonvertieren.

Was ist der Haken an der Sache?
Das Programm gibt es ausschließlich für den Mac.
Zum Download geht es hier…

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Vor einigen Jahren waren ich und ein Freund auf dem Rückweg von der Arbeit.
Es war warm und wir hatten die Scheiben herunter gedreht, um nach einem anstrengenden Tag ein wenig Sauerstoff an’s Gehirn zu lassen.

Währen mein Freund mir erzählte, dass sein Vater früher eine lokale Größe war, die ab und an ganz gerne ein paar Ordnungshüter durchließ, war ich schon mit den Gedanken Zuhause und verfluchte die rote Fußgängerampel, an der niemand stand.
Plötzlich erschien an der Beifahrerseite eine männliche Gestalt: kräftig gebaut, um die 40 und Schnäutzer. Er sprach uns direkt durch das Fenster an:

“Jungs könnt ihr mir einen kleinen Gefallen tun und mich bis zur nächsten Ampelkreuzung mitnehmen? Da ist eine Kneipe.
Meine Freundin hat mich vorhin rausgeschmissen und ich habe keine Bleibe mehr.”

Wir – als Menschenfreunde bekannt – sagten sofort zu und schon saß der Herr auf unserer Rückbank…

Es war kein Kilometer bis zur nächsten Ampel und auf unserer Nachfrage hin, was denn genauer passiert sei, hat der „gute Mann“ sein komplettes Beziehungsdrama geschildert:

Die Freundin hätte das gemeinsame Kind schlecht behandelt und sogar geschlagen. ER wäre selbstverständlich dazwischen gegangen und müsste SIE darauf hinweisen, wie man das Kind besser behandelt.
Daraufhin sei SIE natürlich vollkommen zickig geworden und hätte sogar IHN mit Gewalt gedroht und IHN dann sofort vor die Tür gesetzt.
Weil ER jetzt ausgeschlossen sei, hätte ER keine andere Wahl als die Kneipe.

Am Fahrziel mussten wir unseren Gast “hinauskomplimentieren” und feststellen, dass sich im Auto ein Hauch von Alkohol geschwängerter Luft breit gemacht hatte.
Der Mann von der Ampel hatte alle Lampen am leuchten.

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Wer zum Teufel ist diese Person? Kommt mir irgendwie vertraut vor, aber wer war das noch einmal?

Mit genau diesem Gedanken saß ich letzte Tage vor meinem Rechner, als ich mir etwas ältere Fotos angeschaut habe.
Nach einer kurzer Pause und geistigen Höchstleistung, stellte ich mit entsetzen fest: “Scheisse – das bist ja du!”
Oder besser gesagt: “Das warst mal du.”

Zwischen diesen beiden Bildern sind knapp über ein Jahr vorbei und 30 KG verloren gegangen.

Sommer 2009 // Sommer 2010

Und bevor wieder die ganzen Fragen kommen “Wie hast du das geschafft?”, kann ich auf mein bescheidenes Blogarchiv verweisen

Ich geh’ dann jetzt mal lecker Döner essen…

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