Linux für die Mutter

Linux

Meine Mutter gehört zu den so genannten Silver-Surfern, die erst vor einigen Jahren so wirklich das Internet für sich entdeckt haben. Ein bisschen browsen, mit der Verwandtschaft mailen, Fotos verwalten und ähnliche Dinge für die man keinen Hochleistungsrechner benötigt.

Jahrelang war Windows das favorisierte System, weil man es so von der Arbeit und diversen EDV-Kursen gewohnt war. Vor einiger Zeit wollte ich ein Update auf Windows 7 machen (bisher hat XP vollkommen ausgereicht), musste aber leider feststellen das dieses nicht funktioniert, weil man von einem von 32 auf 64 Bit System kein Update durchführen kann (ich habe eine falsche DVD erworben). Ganz einmal davon abgesehen, dass diese ganzen Neuinstallationen und Updates unter Windows eine absolute Geduldsprobe sind, habe ich genervt aufgegeben und stumpf ein Ubuntu Linux auf die Kiste gebügelt.

Die Installation verlief flott, ohne Probleme und ich musste keinerlei Treiber installieren. Touchpad, Webcam, Drucker, Scanner; alles funktionierte einwandfrei. Mit einem kleinen Trick/Terminalbefehl aus dem Internet habe ich die aufgemotze Unity Oberfläche durch den von Linux Mint bekannten Cinnamon Desktop ersetzt. Dank der hohen Anpassbarkeit wurde alles unnötigen an Ballast deinstalliert und das war es auch schon. Soviel zur technischen Seite, aber wie sieht es mit der Benutzerfreundlichkeit aus?

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Wie haben die größten Persönlichkeiten der Menschheit ihren Tag verbracht? [Infografik]

Eine wunderbare Infografik von RJ Andrews auf Info We Trust zeigt, wie die kreativsten Köpfe unserer Menschheit ihren Tag verbracht haben, um ihre Werke und Ideen umzusetzen.

Diagram

Jede Farbe des 24 Stunden Zeitkreises steht für eine bestimmte Aktivität und sagt etwas über die Gewohnheiten der jeweiligen Person aus. Hier die komplette Infografik (3600 × 5400 Pixel) mit Gustave Flaubert, Mozart, Thomas Mann, Maya Angelou, John Milton, Honore de Balzac, Victor Hugo, W.H. Auden, Tchaikovsky, Le Corbusier und Benjamin Franklin. Die ganze Idee beruht auf dem Buch Daily Rituals: How Artists Work von Mason Curry.

Immanuel Kant

Sigmund Freud

 

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Warum sind eigentlich Anfang der 90er so viele herausragende Platten erschienen?

Musik der 90er

Vor einigen Tagen fand ich im Keller einen vereinsamten Karton mit allerhand CDs aus den 90er Jahren, in denen ich den Großteil meiner Jugend verbracht habe. Zu dieser Zeit hörte ich überwiegend Metal, Alternative und Grunge, besuchte Konzerte, schaute Sonntags bis tief in die Nacht  MTV’s Headbangers Ball und träumte davon mit Freunden eine eigene Band zu gründen.

Beim herumstöberte fiel mir auf, dass Anfang bis Mitte der 90er unglaublich viele und geile Rock/Metal/Independent Alben erschienen sind, die man heute getrost als Meilensteine bezeichnen kann.

1991
13.08. – Metallica – Metallica
27.08. – Pearl Jam – Ten
17.09. – Guns ‘n Roses – Use Your Illusion I & II
20.09. – Red Hot Chilli Peppers – Blood, Sugar, Sex, Magic
24.09. – Nirvana – Nevermind
18.10. – U2 – Achtung Baby!

1992
29.02. – Alice In Chains – Dirt
25.03. – Pantera – Vulgar Display Of Power
08.06. – Faith No More – Angel Dust
14.07. – Danzig – How The Gods Kill
29.09. – Stone Temple Pilots – Core
07.10. – R.E.M. – Automatic For The People
03.11. – Rage Against The Machine –  Rage Against The Machine

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Messner – Eine überaus bemerkenswerte Dokumentation

Ich denke zu Reinhold Messner muss man nicht mehr viel sagen, oder doch? Eine mehr als bemerkenswerte Dokumentation über den ehemaligen Extrembergsteiger ist zur Zeit in der ARTE Mediathek zu sehen.

Reinhold Messner – viele glauben, diesen Grenzgänger zu kennen: seine 14 Achttausender-Besteigungen ohne künstlichen Sauerstoff, seine neuen Routen an den schwierigsten Bergen der Erde, seine Durchquerungen von Wüsten aus Eis oder Sand, seine Lebenseinstellung, seine Bücher, seine Museen und auch seine Provokationen. Aus denselben Gründen, für die ihn viele bewundern, lehnen andere ihn ab. Mit seinem dokumentarischen Biopic begibt sich Andreas Nickel auf die Spuren von Reinhold Messner. Wer ist dieser Mann? Woher kommt er? Was treibt ihn an?

Mich hat dieser knapp 105 Minuten lange Film nicht so schnell losgelassen, was sicherlich zu einem an der äußerst interessanten Biographie Messners liegt, vor allem aber an den atemberaubenden Bildern, die einem vielleicht ansatzweise verständlich machen, welcher Reiz darin liegt unter den extremsten Bedingungen einen Achttausender zu bezwingen.
Der Titelsong “Roll Up That Stone” ist übrigens von Peter Horn jr. und darf auch nicht unerwähnt bleiben.

Anmerkung: Das Video ist (aus rechtlichen Gründen) nur 7 Tage in der Mediathek zu sehen.

Und täglich grüßt der Lebensmittelskandal

Lebensmittel

Ganz nach dem Motto “Und täglich grüßt das Murmeltier” beinhaltet dieser Artikel eigentlich wenig Neues in Sachen Lebensmittelskandale, denn nach Pferdefleisch in der Lasagne, Dioxin in Eiern, giftiges Futtermittel für Mastrinder etc. lässt die nächste Schlagzeile nicht mehr lange auf sich warten. Aber handelt es sich hierbei um Skandale?

Wir alle wissen das Lebensmittel in Discountern Industrieprodukte sind, Massenware in einer schönen, bunten Verkaufsverpackung, die von besorgten Konsumenten an der Tiefkühltheke genauestens studiert wird. So dürfte doch eigentlich jedem klar sein, dass billiges Fleisch von Tieren kommt, die mit billigen Futtermittel gemästet wurden.
Es geht hier ganz einfach um Profite und nicht darum das der Kunde schnell und zufrieden satt wird. Alleine die Wörter Discounter, Industrie und produzieren sollten nicht im geringsten mit Lebensmitteln zusammengebracht werden.

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Behandle deine Kinder gut, denn sie müssen später für dich sorgen

Altenheim

Als ich 1999 meinen Zivildienst in einem Altenheim antreten musste, war ich anfangs dafür zuständig mit den Bewohnern spazieren zu gehen, die Zeitung vorzulesen und bei ähnlichen Tätigkeiten behilflich zu sein. Nach kurzer Zeit kam die Heimleitung auf mich zu und bat mich darum auch in der Pfleger Unterstützung zu leisten. Das Anliegens war natürlich vollkommen eigennützig, da auch schon damals immer mit einer recht knappen Personaldecke gearbeitet wurde.

Ich hatte keine Bedenken jemanden den Hintern abzuwischen oder zu baden. Das pflegerische “Handwerk” kann man sich aneignen, aber wie wie geht man mit Menschen um, die komplett auf die Hilfe Fremder angewiesen sind? Nach kurzer Einarbeitungszeit wurde ich schließlich ins kalte Wasser geworfen und habe hautnah mitbekommen, was es heißt einen solchen Job zu machen.

Neben einer körperlichen Belastung sind die Mitarbeiter einer hohen psychischen Belastung ausgesetzt. Es muss nicht unbedingt eine “Extremsituation” sein, manchmal reicht es wenn immer wieder der selbe Bewohner 30x am Tag ins Dienstzimmer kommt, um ständig nach der Uhrzeit zu fragen und damit den ganzen Betrieb aufhält.
Natürlich sind bei mir viele denkwürdige Situationen hängen geblieben, wenn sich jemand auf den Boden geworfen hat, weil er dachte es findet gerade ein Fliegerangriff statt oder Kinder die völlig hilflos den geistigen Verfall ihrer Eltern mit ansehen mussten. Es gab immer wieder Fälle in denen sich ein Mitarbeiter ans Sterbebett setzen musste, weil Bewohner keine Angehörige mehr hatten, es gibt wohl nichts schlimmeres als einsam zu sterben…

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Kein Lauf mehr unter 10 Kilometer

Kein Lauf unter 10 Km

Da ich im Rahmen meiner Leistung hier nahezu alles im Umkreis von 21 Kilometern abgelaufen habe, ist bei mir der bisher größte Anreiz, die Gegend läuferisch zu erkunden, nahezu verloren gegangen. Also muss ich mir wohl neue Ziele setzen: kein Lauf mehr unter 10 Kilometer!

Bisher sieht das wie folgt aus:
03.03.1413,34 Kilometer durch das mit Gülle geschwängerte Flamschen.
05.03.1410 Kilometer über den heiligen Boden des Kreuzweg.
07.03.14 - 21 Kilometer bis zum erbrechen über Höfen und Varlar.
11.03.14 – Wieder 10 Kilometer über den Kreuzweg, inzwischen sollte ich einen Heiligenschein bekommen…
13.03.1411 Kilometer über den Coesfelder Berg. Bekanntermaßen meine Haus- und Hofstrecke.
19.03.14 – Vollkommen planlose 10 Kilometer.
21.03.14 – Noch viel planlosere 17 Kilometer, irgendwo bei Lutum und Billerbeck.
23.03.1411 Kilometer mit Erbsen in den Schuhen, vorbei am Anna Katharina Emmerick-Haus.

Sollte ich schon vorher merken, das aus dem geplanten 10+ Kilometerlauf nichts werden sollte, lasse ich es einfach sein und warte solange bis mein Körper das Okay gibt.

Radtour über den Münsterlandradweg mit Feierabendbierchen

Radbahn

Da ich Montag 13, Mittwoch 10 und am Freitag 21 Km gelaufen bin, wollte ich das wirklich schöne Wetter am Wochenende einmal anders nutzen. Samstag war eine nicht besonders nennenswerte Radtour über 25 Km angesagt, dafür war für heute eine etwas längere Tour u.a. über den Münsterlandradweg geplant.

Bei unbekannteren Strecken benutze ich die Komoot Fahrradnavigation, bei der man seine Routen schon vorher am Rechner perfekt planen kann. Bei dem vorhandenen Kartenmaterial bevorzuge ich die Open Cycle Map, da hier meiner Erfahrung nach die Radwege am besten eingezeichnet sind. Das nur nebenbei zum technischen Aspekt dieser Tour.

Der 40 Kilometer lange Münsterlandradweg ist die ehemalige Eisenbahntrasse zwischen Coesfeld und Rheine. Entlang der Strecke findet man ehemalige Bahnhöfe die zu Cafés umfunktioniert wurden, oder andere Sehenswürdigkeiten, die zum pausieren einladen.

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5 Metal Dokumentationen die man sehen sollte

Metal Dokumentationen

Metal – A Headbangers Journey
Der kanadische Anthropologe Sam Dunn will in Metal – A Headbangers Journey in Erfahrung bringen, wie Heavy Metal entstanden ist, wie sich dieser Musikstil entwickelt hat und weshalb Metal überhaupt so erfolgreich geworden ist. Dabei trifft er auf die Idole seiner Jugend wie Bruce Dickinson, Alice Cooper, Lemmy Kilmister, Lars Ulrich etc., die ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

 

Global Metal
Global Metal ist der direkte Nachfolger von A Headbangers Journey, nur diesmal verschlägt es Sam Dunn u.a. nach Indien, Indonesien, die Emirate und anderen Ecken dieser Welt, um der Frage nachzugehen, warum der Metal die Menschen global miteinander verbindet und ob diese Musikrichtung evtl. doch einen “gesellschaftlichen Auftrag” hat.

 

Inzwischen hat Dunn seine Trilogie mit Metal Evolution vervollständigt, diese dreiteilige DVD-Box orientiert sich in 11 Folgen etwas an “A Headbangers Journey”, geht aber noch ausführlicher auf die einzelnen Metal-Genre und deren Ursprünge ein.

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