Eine Zeitreise: Meine Jogging Playlist 09/2016

Paylist 092016

Es ist mal wieder an der Zeit eine neue Playlist anzulegen und diese hat es in sich. Eine Zeitreise zurück in späten 80er und frühen 90er, als reihenweise grandiose Metal und Alternative Alben erschienen sind. Zwischendurch hat sich dann aber doch noch ein ein Song dazwischengeschoben der etwas aus der Reihe tanzt.

Die Links führen zum passenden YouTube Video (sofern vorhanden), am Ende der Liste findet ihr einen Link zur passenden Spotify Playlist.

01. A Flight And A Crash (Hot Water Music)
Vor 15 Jahren habe ich das letzte Mal HWM gehört. Kinder wie die Zeit vergeht, was machen eigentlich die ganzen Menschen von damals? Ein guter Opener für den Laufstart.

02. Twist Of Cain (Danzig)
1994-1995 bin ich voll auf Danzig abgefahren, bis ich die Band Live gesehen habe und zweimal enttäuscht wurde. Danzig I war trotzdem ein überragendes Debütalbum und ist nach wie vor ein all time favorite von mir. Twist Of Cain hat Groove und bringt mich in den Rhythmus. Die Zeitreise geht weiter.

03. You (Ignite)
Call On My Brothers; eine verdammt gute Westcoast Hardcore-Punk  Scheibe auf der viele gute Songs zu finden sind. You hat eine ganz eigenartige Melancholie. Ich verliere mich in Gedanken und denke über früher nach. Der Lauf ist fast vergessen.

04. One Armed Scissor (At the Drive-In)
Ich bereue bis heute das ich den Liveauftritt 2001 in Bochum (YT Video) knapp verpasst habe. ATDI waren damals “der heiße Scheiß”. Ein absoluter Powersong der mich weiter antreibt.

05. Stranger In A Stranger Land (Iron Maiden)
Die Rhythmus-Sektion Harris (Bass) und McBrain (Drums) gehört für mich zur absoluten Weltspitze. Der treibende Bass-Schlagzeug Sound zieht sich durch den kompletten Song und entspannt mich ein wenig.

06. Death On The Dancefloor (Pro Pain)
Lief damals™ (90er) oft in den ganzen Alternative/Indie Läden. Das einzige Lied von Pro Pain welches mir bis heute noch in Erinnerung geblieben ist. Der stampfende Rhythmus spiegelt zum Glück nicht meinen Laufstil wieder. Obwohl…

07. The Power OF Love (Huey Lewis)
Back To The Future; passt irgendwie zur Playlist. The Power Of Love sorgt für eine gewisse Leichtigkeit nicht nur in meinem Gehörgang.

08. Just Look Around (Sick Of It All)
Kaum zu glaube das es diese Band schon 30 Jahre gibt. Live immer noch ein Brett. Um beim Laufen Frust abzubauen ist SOIA perfekt.

09. First Time (Robin Beck)
Einer der ganz, ganz, ganz wenigen 80er Jahre Pop-Klassiker den ich mag. Liegt vielleicht aber auch daran das an der einen oder anderen Stelle Metal-Einflüsse zu hören sind. Leider bringen die Meisten First Time nur mit Cola in Verbindung.

10. Mother (Danzig)
Motheeeeeeeeeer kennt (fast) jeder. Ein einfacher aber genialer Song vom Danzig I Album. Ich mag den düsteren Stimmungaufbau. Genereklassiker.

Mother
Tell your children not to walk my way
Tell your children not to hear my words
What they mean, what they say
Mother

11. My Girl (Madness)
Ein simpler Popsong der etwas aus der Reihe fällt. Für zwischendurch aber ganz in Ordnung.

12. Poison Heart (Ramones)
Eine weitere Band neben ATDI deren Liveauftritt ich 1996 in Bonn (YT Video) nur knapp verpasst habe. Es war die Abschiedstour. Poison Heart ist auch wieder so ein leicht melancholischer Song den ich sehr gerne mag und es immer wieder auf eine meiner Jogging Playlisten schafft.

Well, I just want to walk right out of this world,
‘Cause everybody has a poison heart

13. Endzeit (Heaven Shall Burn)
Richtig Dresche für die Ohren. Straight Edge Metalcore aus Deutschland. Das gibt noch einmal Power auf den letzten Kilometern und ggf. Ohrenschmerzen.

14. Angel (Walls Of Jericho)
Candace Kucsulain ist eine der wenigen Frauen die in einer Hardcore Combo schreit. Wobei sie hier beweist das sie auch wirklich gut singen kann. Angel wirkt auf mich wie Endzeitstimmung (siehe Song 13) und läutet so langsam das Ende der Laufrunde ein.

15. Bullet In The Head (Rage Against The Machine)
Die Platte hat Maßstäbe gesetzt, Bullet In The Head ist nur einer von vielen Krachern auf der Scheibe. Der Song steigert sich zum Ende immer weiter bis die Stimmung regelrecht explodiert. RATM habe ich 1996 Live gesehen und es ist bis heute das beste Konzert was ich jemals erlebt habe.

Ya standin’ in line
Believin’ the lies
Ya bowin’ down to the flag
Ya gotta bullet in ya head

 

Ya gotta bullet in ya fuckin’ head!
A bullet in ya head

16. Get Lucky (Daft Punk)
Ein krasser Stimmungswechsel. Daft Punk ist in meinen Augen der perfekte Joggingsound. Die Musik hat Groove und trägt mich.

17. Hallowed By Thy Name (Iron Maiden)
Die Studioversion von The Number Of The Beast mit Clive Burr (†2013) an den Drums hat seinen ganz bestimmten Groove und Druck der mich antreibt. Wenn der Song heute bei einem Maiden Konzert gespielt wird bekomme ich 7 Minuten Gänsehaut, da kann Fear Of The Dark einpacken. Ein Genreklassiker und Meilenstein.

Jogging Playlist 09/2016 auf Spotify

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