ELENA im Daten-Gangbang

ELENA ist leider keine Pornodarstellerin oder irgend eine nymphomane Frau, die sich dem Gangbang hingibt. ELENA (elektronischer Entgeltnachweis) ist mal wieder ein weitere Schritt, den Bürger zu überwachen und zu kontrollieren.

Konkret soll das heissen: Ab nun werden alle Arbeitnehmer relevanten Daten elektronisch gespeichert und sind somit selbstverständlich auch abrufbar.
Man könnte jetzt meinen, es sei ein Abbau der Bürokratie, wie heisst es so schön auf der Seite das-elena-verfahren.de:

Zwischen der elektronischen Personalverwaltung des Arbeitgebers und der elektronischen Sachbearbeitung in den Behörden klafft eine Lücke, die weiterhin durch den traditionellen Informationsträger Papier überbrückt wird. Dieser Medienbruch wird durch das ELENA-Verfahren beseitigt.

Durch das ELENA-Verfahren werden die Unternehmen ab 2012 um jährlich 85,6 Millionen Euro von Bürokratiekosten entlastet.

Das hört sich alles wunderbar an und wahrscheinlich glaubt auch noch ein Großteil des Bevölkerung diese halbwahre Medienpropaganda. Denn mit diesen neuen Verfahren werden tiefgreifend die Persönlichkeitsrehcte beschnitten.

Demnach wird ab dem 1. Januar 2010 aufgezeichnet, wer an einem Streik teilgenommen hat. Zudem werden Informationen darüber erfasst, ob rechtmäßig oder wild gestreikt wurde oder Beschäftigte vom Arbeitgeber ausgesperrt wurden. Außerdem sollen Arbeitgeber über Abmahnungen und Kündigungsgründe Auskunft geben, ohne dass die Betroffenen sich dazu äußern können.

(…) Tatsächlich aber ist die Liste der Angaben, die Unternehmen über ihre Angestellten zu machen haben, mehr als 40 Seiten lang.

Netzpolitik.org

Ich wiederhole: Offiziell sollte ELENA dazu dienen, dass Sozialleistungen wie Kindergeld, Wohngeld etc. leichter bearbeitet werden können!
Das muss man sich noch einmal auf der Zunge zergehen lassen: Es wird gespeichert wann, wo und wie man streikt. Krankheitstage, Kündigungen etc. kommen auch noch dazu.
EIN SKANDAL!

Die neue elektronische Gesundheitskarte erfasst alle unsere Krankheitsdaten, wir werden demnächst von Nacktscannern an den Flughäfen gescannt, ELENA gibt genau Auskunft darüber, wie wir uns am Arbeitsplatz verhalten.
Alles hochbrisante Daten und intime Details, die demnächst irgendwo, auf irgend einem Server gespeichert sind und das natürlich vollkommen sicher.

Es gab ja in der Vergangenheit so gut wie keine Datenskandale oder Fälle in denen Privatadressen für ein paar Cent weiterverkauft wurden.
Der zukünftige Arbeitgeber hat natürlich auch kein Interesse an den ELENA Daten. Das ausspionieren von Arbeitnehmern war in den letzten Jahren natürlich nur eine Ausnahmeerscheinung.

Keine Sau interessiert das. In den Medien ist kaum etwas zu finden. Was für ein Armutszeugnis.

Anscheinend sind die Menschen hier zu Lande nur in der Lage sich bei DSDS, Bauer sucht Frau und anderer hoch anspruchsvollen Unterhaltung aufzuregen.
Man hat ja nichts zu verbergen und wenn dann eines Tages der Nachbar wieder abgeholt wird, weil der Staat zu viel weiss, dann wird das schon alles seine Richtigkeit haben.
Hauptsache man bekommt genug zu fressen und kann noch mit dem Billigflieger seinen geliebten Urlaub antreten, da kann man ja mal ein Auge zudrücken beim nacktscannen.

Und unsere politische Elite? Die meint man müsste die Demokratie am Hindukusch verteidigen, bauen aber im eigenen Land die Bürgerrechte immer weiter ab.
Ein offener  Schlag ins Gesicht der Väter des einst so hoch gelobten Grundgesetz.

Herr gib uns Hirn.

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1 Kommentar

  1. Das ist doch wieder mal ein weitere Schritt, den Bürger zu überwachen und zu kontrollieren.Allso es ist Sankalös wie jeder einzelne immer mehr überwacht wird , wann wachen wir / die Bürger endlich auf und wehren sich so kann u darf es nicht weiter gehen Bitte Bitte mehr Beiträge damit jeder einzelne der liest ans Nach-Denken kommt u endlich aufwacht .
    AUFWACHEN AUFWACHEN AUFWACHEN MÜSSEN DIE BÜRGER ENDLICH
    Ich persönlich werbe Deine Seite ständig u erhalte immer wieder positives Feedback

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