Erfahrungsbericht: Bluetooth Pulsgurt für Android und iOS Smartphones

Pulsgurt

Momentan zeichne ich alle meine Läufe, Radtouren etc. mit dem Smartphone auf. Was mir bisher fehlte war ein Bluetooth Brustgurt um meinen Puls zu messen. Für relativ kleines Geld habe ich mir den Arendo Herzfrequenzgurt bestellt und wurde natürlich gleich ausprobiert.

Kompatibilität & Apps mit Pulsgurt Unterstützung

Die meisten Brustgurte funktionieren mit iOS und Android, Vorraussetzung ist allerdings ein Bluetooth 4.0 fähiges Smartphone. Bei den iOS Geräten also erst ab dem iPhone 4S aufwärts, unter Android ist neben der passenden Hardware auch ein passendes Betriebssystem ab Version 4.3. notwendig. Bis auf Nike+ und Polar Beat dürften alle „namhaften“ Apps ohne größere Probleme mit Dritthersteller-Pulsgurten funktionieren.

Pulsgurt mit einer App koppeln

In der Regel befindet sich irgendwo in den Einstellungen ein Menüpunkt „Herzfrequenzmessung“. Egal welchen Gurt ihr nun benutzt, vor der ersten Verbindungsaufnahme gilt:

• Die Kontakte mit Wasser etwas anfeuchten und den Gurt direkt unter der Brust anlegen.

• Bluetooth am Smartphone aktivieren und in die Einstellungen der App gehen und die Geräte koppeln.

• Manchmal klappt es nicht gleich beim ersten Versuch, ansonsten einmal in den Systemeinstellungen (Bluetooth) vom Handy nachschauen, ob der Gurt überhaupt erkannt wurde.

Pulsgurt mit Runtastic verbinden

Ich selber habe zum Zeitpunkt des Tests Runtastic PRO benutzt und brauchte mehrere Versuche um eine Verbindung herzustellen. Je nach dem welche Version ihr benutzt, sollte man hier wie folgt vorgehen:

• Gurt anlegen

• Bluetooth am Smartphone einschalten

Runtastic App öffnen und unter Einstellungen -> Herzfrequenzmessung dann Runtastic Blueetoth Smart Combo Brustgurt auswählen.

• Die Option Andere Bluetooth 2.0 Brustgurte führt nicht zum Erfolg. 

Der Bluetooth Pulsgurt in der Praxis

Meiner Wahrnehmung nach wird der Puls korrekt gemessen, Verbindungsabbrüche konnte ich nicht feststellen. Der Batterieverbrauch ist logischerweise höher, gerade wenn man neben GPS und Bluetooth auch noch Musik hört. Wer lange Läufe und Radtouren macht, könnte Probleme mit der Akkulaufzeit bekommen.

Ach so. Und für die ganzen Skeptiker die sich fragen, warum man überhaupt so einen „technischen Schnickschnack“ benutzen soll: „Jogger, die ihren Puls beim Sport überwachen, trainieren nicht nur gesünder, sondern auch effektiver.

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