Es ist noch nicht allzu lange her, als man bei Wind und Regen vor die Tür musste, um sein Geschäft zu erledigen.
Heute sitzt man in der warmen Stube und kann seine Toilettenschüssel via Touchscreen bedienen, wie z.B die Kohler Numi.

Die Keramikschüssel (wenn man hier noch von einer Schüssel reden kann) hat dafür allerdings einen stolzen Preis von 6400$.

When We Were Kings (1996)
Eine Oscar preisgekrönte Dokumentation über den legendären “Rumble In The Jungle” Boxkampf von 1974 zwischen Muhammad Ali und George Foremann.
Auch wenn man kein Boxfan ist, dieser Kampf und das ganze Geschehen drumherum zieht den Zuschauer in seinen Bann.
Der Film unterstreicht die Genialität und herausragende Persönlichkeit von Ali.
IMDB Link zum Film…

War Photographer (2001)
James Nachtwey ist ein sehr bekannter amerikanischer Kriegsfotograf, der von einem Schweizer Kamerateam begleitet wurde.
Sehr erschreckende und intensive Bilder,  bei denen man sich fragt: Wie hält der Mensch das alles aus?
War Photographer wurde u.a. für einen Oscar nominiert.
IMDB Link zum Film…

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Ich bin schon ein kleiner „Informationsjunkie“ und sauge alles mögliche aus dem Netz auf. Sogar wenn ich unterwegs bin, allerdings hat man dann nicht die Ruhe und Zeit zum lesen.
Dank zahlreicher Apps für für das iPhone und einigen Browser Plugins, habe ich das Telefon zu einer (fast) perfekten Informationszentrale „umgebaut“.

Was benötige ich dazu?
Read It Later Account (free), ein Plugin für den Browser (free) und ggf. eine App für das iPhone (Lite: free/Pro: 0,79€)
NewsRack für das iPhone (3,99€) und den Mac (5,49€) inkl. einem Google Reader Account (free).
Echofon für iPhone und Mac (Lite: free/Pro: 3,99€)
iCab Mobile Browser für das iPhone (1,59€)
• Kostenlosen Dropbox Account (free)
• iPhone Jailbreak mit Cydia Anbindung (free)

Der zentrale Mittelpunkt ist dabei ganz klar Read It Later, eine Möglichkeit, mit der man Artikel aus dem Internet für später speichert oder offline lesen kann.
Man kann auch eine entsprechende Read It Later iPhone App nutzen, damit hat man die Möglichkeit, die gespeicherten Texte offline auf dem Handy zu lesen. Ist aber in meinem Fall nicht unbedingt notwendig.

Wenn ich an einem normalen Arbeitstag unterwegs bin und meine Feeds via Newsrack am iPhone abrufe, kann ich diese selbstverständlich nicht auf die Schnelle lesen.
Dank der Read It Later Anbindung, speichere ich den entsprechenden Artikel und kann ihn dann nachher Zuhause im Browser lesen.
Am Rechner habe ich eine weitere NewsRack Version installiert, die dank Google Reader Anbindung direkt mit dem iPhone synchronisiert wird. Natürlich kann man hier auch einen beliebig anderen kompatiblen Desktop Client nutzen.

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facebook like button

Zugegeben, auch ich habe oft kein gutes Wort über Facebook & Co. gelassen und bin nach wie vor der Meinung, dass viele Dinge in Sachen Datenschutz etc. kritisch zu begutachten sind.

Es wird dort auch sehr viel Blödsinn verbreitet, wo man sicherlich zu Recht fragen darf, worin der Sinn solcher Social Networks besteht. Auch ständig nervende Nachrichten von Anwendungen tragen nicht gerade zur allgemeinen Beliebtheit bei.
Allerdings lässt sich das alles abstellen, so dass Facebook meiner Meinung nach auch sinnvoll genutzt werden kann.

Direkte Kommunikation
Inzwischen haben zahlreiche Entwickler, Bands, Radiostationen und so weiter ihre eigenen Facebookseiten, auf denen News, Mitteilungen, Bilder etc. veröffentlicht werden.
Dort kann man bspw. Verbesserungsvorschläge machen, die oft dankend angenommen werden. Was letzten Endes für beide Seite gewinnbringend ist.
Wer einmal ein „herkömmliches“ Kontaktformular auf einer Internetseite ausgefüllt hat, weiß wie lange man auf eine Antwort warten kann.

Verknüpfungen mit anderen Diensten
In meiner Freizeit jogge ich sehr gerne und zeichne die Strecke mit Runtastic auf. Ich kann nach jedem Lauf die Daten inkl. Karte auf Facebook veröffentlichen.
Da ich mehrere Läufer als Freunde habe, kommt es häufig zu interessanten Diskussionen und bringt auch eine gewisse Motivation mit sich.
Das gleich gilt auch für zahlreiche andere Apps auf dem Smartphone und Internetseiten. Man muss es nur sinnvoll anzuwenden wissen.

Internationale Kontakte
In Deutschland ist MeinVZ nach wie vor das beliebteste Social Network. Nur wer internationale oder geschäftliche Kontakte pflegt, wird damit nicht weit kommen.
Außerdem findet man im VZ weitaus sinnlosere Gruppen etc., welche in der Regel gar nicht genutzt werden, sondern nur zur Selbstprofilierung dienen.

Wie schon oben erwähnt, gibt es sicherlich berechtigte Bedenken Facebook gegenüber. Gelegentlich bekam ich zu hören:
“Facebook ist nicht gut, die spionieren dich aus! Ich nutze andere Netzwerke…”
Ein Irrglaube. Schließlich sind die meisten Dienste kostenlos und ein Teil der persönlichen Daten ist der Preis dafür.
Wer über ein wenig Kompetenz verfügt und nicht allzu sorglos mit seiner Privatsphäre umgeht, kann durchaus Nutzen aus Social Networks ziehen.

[Foto von Sean MacEntee auf FlickR unter der CC BY 2.0 Lizenz]

Ich hasse alle Menschen, alle Tiere und alle Pflanzen. Steine sind ok.
@Ingeboch

Die Empörungswellen bei twitter verlaufen bestürzend kongruent zu inzenierter Medienerregung.
@SybilleBerg

Betrunken in der U-Bahn stehen ist das Astronautentraining des Prekariats!
@bangpowwww

#Lebensweisheit Sich zu Tode arbeiten ist die einzige gesellschaftlioch anerkannte Form des Selbstmordes
@FluesterAxt

Followerpower! Mein Blinker ist kaputt, aber ich muss gleich rechts abbiegen. Kennzeichen HH-OS 341. Please RT
@Vergraemer

Beim Fleischer: “Haben Sie Leberwurst von der fetten, groben?” Die Verkäuferin: “Nein, die ist heute in der Berufsschule.
@RWausD

Wer Poppen will muss freundlich sein, aber was mach ich wenn ich freundlich sein will?
@rudi87a

Suche den Fachbegriff für die Angst davor, über nacht im Intimbereich zu ergrauen.
@shatt0r

Manchmal dauert es Jahre, bis man den Bogen raus hat. Und dann fehlt der Pfeil.
@miabernstein

Diejenigen unter euch, die hier ihre eigene Langeweile zelebrieren, toppen fast noch die, die selbiges mit ihrer eigenen Dummheit tun.
@Durst

Ende der 90er Jahre leistete ich Zivildienst in einem Altenheim ab. Anfangs war es meine Aufgabe die Bewohner ein wenig zu belustigen, nachher hatte ich die Ehre (und das meine ich jetzt nicht ironisch) bei der Pflege mitzuhelfen.
Im Nachhinein war es eine der schönsten Tätigkeiten in meinem Leben, ich war der Hahn im Korb bei den Kolleginnen und ein Großteil der Senioren fand es einmal ganz angenehm von einem jungen Mann gepflegt zu werden.

So war es auch bei Herrn H., der immer einen auf dick Kumpel machte und so tat, als wäre er der beste Freund des Zivis.
Wenn ich beim Frühdienst in sein Zimmer kam, bat mich Herr H. immer zuerst die zahlreich im Bett verstreuten Taschentücher wegzuräumen.
Abends beim zu Bett gehen bekam er von mir immer eine frische Flasche Apfelsaft auf‘s Nachttischchen gestellt und die heilige Urinflasche ins Bett gelegt.
Zu guter Letzt musste der Fernseher immer eingeschaltet werden und zwar auf irgend einen bestimmten privaten Sender.
Er konnte diese Dinge nicht selbstständig machen, da er im Rollstuhl saß.

Es kam nicht selten vor, dass sich Herr H. über die Pflege beklagte: sie würden ihm nur ungern Abends den Saft bringen, irgendwelche Anmerkungen machen, dass er bis tief in die Nacht TV schaue und selten die Urinflasche leeren. Deshalb hätte er schon das eine oder andere mal ins Bett gemacht.
Besonders schlimm sei es bei den Pflegerinnen und wollte deswegen immer gerne von mir wissen, wer gerade Nachtdienst hat.
Ich konnte seinen Ärger verstehen.

So ging es einige Zeit, bis ich dann irgendwann bei einer Dienstbesprechung dieses Thema ansprach und aufgeklärt wurde:

“Daniel, Herr H. ist ein wenig link und hat sich sehr schnell unbeliebt bei der weiblichen Nachtwache gemacht.

Er will am Abend immer den Apfelsaft haben, um diesen Nachts in die Urinflasche zu füllen. Dann klingelt er und wartet darauf, dass hoffentlich die Nachtschwester kommt, um die Flasche zu leeren.
Wenn sie nicht kommt, uriniert er ins Bett und dann muss sie ja kommen.

Wenn sie wieder fort ist, schaltet er auf einen Privatsender, um sich angeregt bei einem Softporno zu stimulieren.”

Jetzt war mir klar, warum jeden Morgens im Bett so viele Taschentücher lagen…

Darnkness

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