Läufer und ihre Luxusprobleme

Luxusprobleme

Manchmal gibt es diese Tage wo ich euphorisiert los laufe und mir denke: Geil! Das wird ein schöner langer Lauf! Nach ein paar Kilometern merke ich das irgendetwas nicht stimmt.

Wenige Meter weiter wollen die Beine nicht mehr gehorchen, ich habe das Gefühl Blei an den Füßen zu haben und die Oberschenkel fangen an zu schmerzen. Es läuft schleppend. Meine Euphorie lässt nach, ich kann nicht mehr abschalten und verliere das innere Gleichgewicht. Jetzt zickt auch noch der Kopf. Ich setze mich auf eine Bank, bin angepisst das es nicht so läuft wie ich es mir vorgenommen habe und fluche vor mich hin. Ich will nur noch nach Hause.

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Angetestet: Strammer Max Kompressionsleggins

Strammer Max Leggins

Männer in Leggins? Mir kommt da gleich der Filmtitel Robin Hood – Helden in Strumpfhosen in den Sinn.Nicht aber wenn es sich um Kompressionskleidung der Marke Strammer Max handelt. Der Hersteller wirbt mit hochwertig verarbeiteter Kleidung, die für Regeneration sorgt, den Körper in die passende Form bringen soll und auch optisch etwas her macht.

Die Firma KMB Trend Products GmbH mir eine Kompressionsleggins für einen Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Ich versuche an dieser Stelle meine Eindrücke möglichst objektiv wiederzugeben.

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Lieblingsrezept: Lauchzwiebeln aus dem Backofen

Lauchzwiebeln

Es gibt Rezepte die so einfach sind, dass sie eigentlich gar keine Rezepte sind und selbst ein Spiegelei zu braten ist dagegen hohe Kochkunst. Darunter fallen definitiv Lauchzwiebeln (Frühlingszwiebeln) aus dem Backofen.

Die Zwiebeln können so gegessen werden und passen sehr gut als Beilage zu Steaks oder können parallel zu grünem Spargel im Backofen zubereitet werden.

Zutaten
– 1 Bund Lauchzwiebeln
– etwas Olivenöl
– grobes Meersalz

Zubereitung

Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Grün von den Zwiebeln trennen und die Wurzelansätze abschneiden. Lauchzwiebeln auf ein Backblech mit Backpapier legen und etwa Olivenöl darüber geben.
Nach 15 bis 20 Minuten sollten die Lauchzwiebeln dann fertig sein, zum Schluß mit groben Meersalz würzen.

Es schmeckt grandios gut.

10. Tiergartenlauf in Velen: Wille über Schmerz

Tiergartenlauf

Obwohl ich in den letzten Tagen immer wieder sehr unangenehme Schmerzen in meinen Oberschenkeln bekommen habe, bin ich gestern über die 10 Kilometer Distanz beim 10. Tiergartenlauf in Velen gestartet.

15:45 Uhr fiel der Startschuss und wie immer hatte ich mich zu Anfang viel zu weit hinten eingeordnet: Lieber von hinten überholen, als von hinten überrannt zu werden. Nach den ersten Metern ging es dann auch schon direkt in den Tierpark, wo sich das Feld recht schnell auseinander gezogen hat.

Die ersten 5 Kilometer (es wurden zwei Runden gelaufen) habe ich entspannt angehen lassen und konnte mich durch mein konstantes Tempo weiter nach vorne schieben. Der Streckenverlauf verlief zu 90% durch Wald und ist meiner Meinung nach einer der Schönsten hier in der Umgebung. Die erste Runde verlief recht unspektakulär und meine Oberschenkel meldeten sich nicht zu Wort. Ein gutes Zeichen!

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Meine Grundausstattung beim Laufen (im Sommer)

Ausrüstung für den Sommer

Ich bin ein Freund davon möglichst wenig Kleidung oder irgendwelchen technischen Gegenständen beim Laufen mitzuhaben. Natürlich gestaltet sich das im Sommer viel einfacher als im Winter und hängt immer ein wenig davon ab, über welche Distanz man gerade läuft.

Im Alltag, also zu 85% meiner Läufe, beschränkt sich meine Grundausstattung nur auf das, was ein Läufer tatsächlich braucht.

6 Dinge die ich zum Laufen brauche

Laufschuhe: Brooks, Saucony & Nike
Laufschuhe sind immer ein Fetisch für sich und jahrelang habe ich die Brooks Adrenaline GTS getragen. Inzwischen wechsele ich immer zwischen den Brooks, Saucony Omni und Nike Air Zoom. Für kürzere Distanzen bis 10 Km habe ich noch ein Paar Mizuno Wave Kazan.

Höschen: Kalenji Split Run
Eine stinknormale Short für unter 10€ der Decathlon Hausmarke Kalenji – mehr brauche ich nicht. Achtung Kopfkino: Dank integriertem Slip muss ich nicht einmal eine Unterhose tragen. Radlerhosen (aka Eierkneiferhosen) gegen wundscheuernde Oberschenkel trage ich bisher keine, ich kann mich mit den Dingern nicht wirklich anfreunden.

Shirts: Domyos Tank-Shirt & Dailymile Fanshirt
Für die sehr warmen Temperaturen habe ich ein Tank-Shirt, ansonsten liebe ich mein Dailymile Fanshirt (gibt es leider nicht mehr zu kaufen). Natürlich habe ich noch weitere Shirts aber diese beiden sind meine Lieblinge.

Socken: Kalenji atmungsaktive Socken
Ganz einfache Laufsocken dich ich seit 2010 besitze und die erst jetzt ernsthafte Verwesungserscheinungen vorweisen. Kompressionsstrümpfe empfinde ich als unbequem.

Mütze: Kalenji Schirmmütze
Schweißfänger, Sonnenschutz und Schutz gegen sonstige Dinge die von oben kommen können. Eine Laufmütze muss sein!

GPS-Uhr: Garmin Fenix 3 HR
Ich habe inzwischen so einige GPS-Uhren ausprobiert, geblieben bin ich bei der Fenix 3 HR und bin mit der Uhr bestens zufrieden: Super Verbreitung, zahlreiche Funktionen und optisch ansprechend.

Dinge die dazugehören, ich aber nicht immer mitnehme

Aufbewahrung: Formbelt Laufgürtel
Smartphone, Geld, Schlüssel etc. wusste ich nie so richtig unterzubringen, bis man mir den Formbelt als Testprodukt geschenkt hat. Seitdem bin ich mit dem Laufgürtel glücklich unterwegs.

Smartphone: iPhone 7
Manchmal nehme ich mein Smartphone mit, um Fotos zu machen oder Musik und Podcasts zu hören. Meine Musik-App kann ich übrigens mit der Fenix 3 HR am Handgelenk steuern.

Mich würde brennend interessieren mit welcher Ausstattung ihr im Sommer beim Laufen unterwegs seid…

Ein Hund Namens Paco

Paco

Auf lebedraussen.de hat Bianca unter dem Titel „Welche Begegnung war für dich besonders und warum?“ eine, wie ich finde, sehr interessante Blogparade ins Leben gerufen.

Erzähle deine Geschichte von dem Menschen, der dir einen besonderen Moment im Leben geschenkt hat. Oder war es eine Begegnung in der Natur, die dich für dein Leben verzauberte?

Wir nannten ihn Paco

Spanien 2014. Über AirBnB hatten meine damalige Freundin und ich ein Haus im Hinterland von Malaga gemietet. In der Siedlung, die von den Einheimischen „La Zorilla“ genannt wurde, lebten größtenteils Aussteiger, Althippies und anderen Überlebenskünstler.

Nach dem Abendessen saßen wir meistens auf der Terasse vor dem Haus und blickten auf das weiter unten gelegene Dorf Triana. Eines Abends spürte ich einen Blick in meinem Nacken und entdeckte, etwas versteckt hinter einem Gebüsch, einen Hund der uns wohl schon längere Zeit beobachtet hatte.

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Alltagsläufer

Alltagsläufer

Ich mache mir keine großen Gedanken über irgendwelche Bestzeiten, Zahlen oder sonstigen Werte. Ich habe mir auch noch nie irgendwelche großen Ziele gesteckt. Nach Plan trainieren kann ich ohnehin nicht.

Manchmal läuft es gut, manchmal weniger gut. Manchmal laufe ich 5 Kilometer, manchmal 21 Kilometer. Darüber mache ich mir aber keine Gedanken mehr. Die Phase der Laufsucht habe ich hinter mir gelassen, genauso wie das darauffolgende Tief.

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