Strandläufer

Strandläufer

Ich laufe von Sint Maartensvlotburg in Richtung Petten. Asphalt, plattes Land, leere Tulpenfelder und viel Wind wirken ein wenig trostlos. Nur ein paar Autos und Rennradfahrer kreuzen meinen Weg. Kurz verlaufen, dann mit Umweg den Weg zum Strand gefunden.

Je weiter ich die Düne rauf laufe, umso lauter wird das Rauschen des Meeres. Plötzlich liegt die raue, offene Nordsee vor mir. Schnell noch ein paar Spaziergänger überholen, ein paar Meter durch den tiefen Sand in Richtung Wasser stolpern.

Am Strand

Am Strand

Wenige Minuten später ist keine Menschenseele weit und breit zu sehen, ein paar Möwen und andere unheimlich wirkende Vögel treiben sich am Wasser herum. Absolute Einsamkeit, beißender Wind und das Wellenrauschen begleiten mich den Strand entlang nach Sint Maartenszee. Wer in solchen Momenten Musik beim Laufen hört gehört…

Ich denke viel nach, muss mich aber konzentrieren, um nicht durch die schier endlos wirkende Weite meinen Weg durch die Dünen wieder zurück nach Hause zu verpassen.

Das sind die schönen Momente in denen man eins wird mit der Natur.

3 Kommentare

  1. Schön, freut mich sehr für dich, da siehst du mal, wie gut es mir geht, habe das jeden Tag, und jetzt ist es besonders schön, wenn die Strände so leer sind. Super ! 😎

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