Kühe, Hunde, Raubvögel: Tierische Begegnungen beim Sport

Tiere

Kennt ihr das auch? Man läuft durch ein etwas abgelegenes Waldstück, hört ein rascheln im Gebüsch und plötzlich steht vor einem ein Tier. Zuerst ist man etwas erschrocken und eh man die Situation realisiert hat, ist der Wald- und Wiesenbewohner auch schon wieder verschwunden.

Von Kühen, Hunden und Raubvögeln

Ich bin irgendwann einmal an einer Wiese vorbeigelaufen und plötzlich setzt sich neben mir eine Kuh in Bewegung. Ich stoppe, die Kuh stoppt. Ich laufe wieder los und plötzlich setzt sich eine ganze Kuhherde in Bewegung. Trotz abgezäunter Wiese war es kein gutes Gefühl, als der Boden anfing zu beben. Sowas nennt man wohl Herdentrieb…

Hunde sind ein Kapitel für sich. Vor einiger Zeit wurde ich von zwei Hofhunden der Marke Spitz regelrecht verfolgt. Ich hatte gehofft der Besitzer würde irgendwo in der Nähe sein und die Situation entschärfen. Fehlanzeige. Wegrennen? Stehen bleiben? Ich bin im Schritttempo weitergelaufen und hatte das erste Mal wirklich Angst gebissen zu werden. Glücklicherweise bin ich nur mit einem Schreck davon gekommen.

Ansonsten hört man immer wieder das Jogger auch von Wildschweinen und besonders Vögeln angegriffen werden.

Die Angriffe erfolgen meist von hinten und fast immer nur auf joggende Personen, wogegen Spaziergänger und Velofahrer in der Regel unbehelligt bleiben – doch gibt es auch hier Ausnahmen. Im Extremfall kann ein Jogger im Umkreis von ca. 500 Metern attackiert werden.

Quelle: Vogelwarte.ch

Welche tierischen Begegnungen hattet ihr bisher beim Sport in der Natur?

4 Kommentare

  1. Hi Daniel,

    unliebsame Begegnungen habe ich auch immer nur mit freilaufenden Hofhunden. Je kleiner, desto schlimmer. Obwohl ich ein großer Hundefan bin, geht mir das ziemlich auf die Nerven. Man kann nie einschätzen, wie der Hund auf einen Läufer reagiert. Am Wochenende kam wieder so einer aus den Büschen geschossen. Ich kann Dir an meiner Herzfrequenzkurve genau zeigen, wo. 😉

    Herzliche Grüße

    Thomas

  2. -von Vögeln angegriffen werden??? Davon hab ich noch nie gehört und ist mir auch noch nie passiert. Offenbar bewege ich mich in keiner Gefahrenzone.

    Meine Joggingstrecke ist ein Wald-Naturschutzgebiet in einem etwas am Rande von Mainz liegenden Stadtteil. Ich hatte schon Begegnungen mit Rehen und Karnickeln. Mit Hunden auch zuhauf, aber ich habe wohl eine sehr gute Ausstrahlung auf die, so dass es nie zu kritischen Situationen kam. Wobei ich finde, dass viele Hundebesitzer sehr fahrlässig mit ihren Gefährten umgehen. Ich habe ja keine Angst, wenn ich mir aber überlege, ich hätte welche vor Hunden, könnte ich in dem Wald gar nicht joggen, weil die dort z.T. total unangeleint (wie in deinem Bericht) umherlaufen und sich der Besitzer null kümmert. Finde ich manchmal echt krass. Und wenn dann was passiert und man würde sich wehren, dann sind sie noch sauer, diese Hundeprofis.

    Mich hat einmal ein Hund angegriffen beim Inline Skaten. Der hat vermutlich gedacht, yeah, da kommt mein Essen auf Rädern und ist mir hinterher. Da hatte ich Schiss und hab angehalten, bin dabei auf dem Hintern gelandet (aber nicht schlimm) und er ist dann im Kreis um mich herum gehopst und hat immer nach mir geschnappt. Ich hab ihn dann etwas unsanft mit meinen Handschützern abgewehrt und laut geschrien nach den Besitzern. Die kamen dann – wie im echten Film – an und meinten “Das hat er zum 1. Mal gemacht”. Alles wie immer. Aber wenn der Hund dann Schaden davon trägt (was hier zum Glück nicht der Fall war, aber ich hab mich auch noch nicht “richtig” gewehrt), dann heulen sie rum und am Ende schieben sie dir noch was in die Schuhe…

    • Zu 95% sind tatsächlich die Hundebesitzer das Problem. Das Jogger von Vögeln angegriffen werden habe ich schon öfters gelesen, gerade zur Brutzeit verteidigen Raubvögel gerne ihr Revier.

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