Läufer-Tristesse

5 Dinge die ich beim Laufen hasse

Selbstverständlich ist Laufen die schönste Nebensache der Welt. Aber es ist bekanntlich nicht alles Gold was glänzt, denn es gibt auch ein paar Dinge ich ich beim Laufen regelrecht hasse und mir manchmal viele Nerven kosten. Der allgemeine Nichtläufer wird vielleicht mit dem Kopf schütteln; denn auch wir Läufer leben in einer Filterblase mit Luxusproblemen.

Ich denke aber das sich einige Sportskanonen mit den nun folgenden ganz gut identifizieren können. Wem nich mehr Punkte einfallen kann diese gerne in den Kommentarspalte nennen…

1. Aus Versehen das Workouts löschen

Ich habe gerade einen tollen Lauf absolviert, komme glücklich zu Hause an und im Eifer des Gefechts rutscht der Finger von der Uhr oder vom Smartphone-Display ab. Zack – falschen Knopf erwischt und der aufgezeichnete Lauf ist komplett weg!

Für jemanden (wie mich) der alle seine Aktivitäten aufzeichnet ist so etwas mehr als ärgerlich. In manchen Fällen versuche ich manuell eine GPX-Datei zu erstellen um wenigstens die Eckdaten gespeichert zu haben.

2. Der fehlende Kilometer

Obwohl ich mein Laufrevier ziemlich gut einschätzen kann, fehlen mir manchmal nur ein paar hundert Meter um “die Runde voll zu machen”. Konkret heißt das: die Uhr zeigt mir nur wenige Meter vor dem Ziel 9,1 Km auf dem Display an und ich denke mir: “Fuck! Ich habe jetzt absolut keinen Bock mehr, aber die letzten fehlenden 900 Meter lassen mir jetzt auch keine Ruhe!”.

Dann setzte ich mich noch einmal etwas genervt in Bewegung und umkreise solange den Häuserblock bis die 10 Km voll sind. 900 Meter können manchmal eine Ewigkeit sein. Für diese Macke wurde ich schon oft belächelt, trifft aber bei sehr vielen Läufern auf Verständnis.

3. Hundehalter die ihr Tier nicht im Griff haben

Das nicht unbedingt jeder Hund einen Jogger positiv begrüßt kann ich durchaus nachvollziehen, denn gerade Hofhunde verteidigen gerne ihr Revier. In den letzten 6 Jahren bin ich in drei brenzliche Situationen gekommen, bei denen ich wirklich nervös wurde, obwohl ich wirklich keine Scheu vor Hunden habe.

Das Tier an sich war für mich nie ein Problem. Um so mehr die Halter, die sich und ihren Hund nicht im Griff hatten.

4. Verkehrsteilnehmer ohne Rück- und Weitsicht

Als Kind hatte ich einen Fußgängerpass und Fahrradführerschein und schon damals wurde uns beigebracht, dass man sich im Verkehr möglichst vorausschauend verhält. Das es rücksichtslose Vollidioten unter den Autofahrern gibt ist bekannt, aber auch unter Radfahrern gibt es so einige Experten die das Denken abgestellt haben.

Ich meine keine Rennradfahrern, sondern Rentner ältere Personen auf E-Bikes die sich ziemlich rücksichtslos und dämlich auf der Straße verhalten. Oftmals sind es Gruppen wo gleich mehrere Radfahrer nebeneinander fahren und den kompletten Weg blockieren und gleich los bölken (statt zu klingeln) man soll gefälligst Platz machen.

5. Der Geist ist willig, die Motivation ist weg

Ich freue mich schon den ganzen Tag darauf Laufen zu gehen, ziehe freudig erregt meine Schuhe an und mache mir noch keine Gedanken über den ersten holprigen Kilometer. Nach spätestens drei Kilometern stelle ich plötzlich fest, dass die anfängliche Freude wie aus dem Nichts verflogen ist. Ich denke nach, ärgere mich, habe keine Lust mehr, quäle mir irgendwie 5 Kilometer zusammen und will nur schnellstmöglich nach Hasue. Am Ende bin ich vollkommen unzufrieden…

Anmerkung 1: Martin von Runomatic hat die Liste um 6 Punkte ergänzt, denen ich voll und ganz zustimmen kann.

Anmerkung 2: Dieser Artikel wurde überarbeitet und ist ursprünglich am 04. Juli 2015 erschienen.

9 Kommentare

  1. Oha! Weiss gar nicht was von Deiner Top 5 am schlimmsten ist…. Aber Kopf hoch, denn Gott sei Dank kommen nicht alle 5 auf einmal vor 😉

  2. Pingback: 27 KW | Laufbahn 1

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