Mit dem Laufen beginnen

5 Fragen und Antworten warum du mit dem Laufen anfangen solltest

Im Laufe der Zeit haben mich schon viele Menschen gefragt, wie und warum sie mit dem Laufen anfangen sollen. Vielleicht können meine persönlichen Erfahrungswerte dem einen oder anderen Laufwilligen weiterhelfen. 1. Warum soll ich überhaupt Laufen? Laufen ist wohl die natürlichste Bewegungsform des Menschen. Über Jahrhunderte waren wir als Jäger und Sammler stundenlang auf unseren Beinen unterwegs. Heute sind wir durch die zunehmende Mobilität immer unbeweglicher geworden. Laut WHO sollen wir 10.000 Schritte am Tag laufen, im Durchschnitt schaffen wir es aber vielleicht geradeso auf 4000 Schritte.

Was mich antreibt

Was mich motiviert und antreibt

Motivation hat viel mit Emotionen und Instinkten zu tun, die uns dazu antreiben ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Als ich vor 7 Jahren mit dem Laufen begonnen habe, war meine Hauptmotivation abzunehmen. Nun weiß ich, in Wirklichkeit ging es um viel mehr. Es ging darum ein bestimmtes Gefühl in mir zu erzeugen. Dieses Gefühlt treibt mich bis heute dazu regelmäßig meine Laufschuhe zu schnüren. Als Kind wir ich immer sehr viel draußen, habe mich in Schlammgruben ausgetobt und und ging im nächst gelegenen Wald mit Freunden auf große Abenteuertour. Der übliche Satz meiner Mutter war: “Wenn es dunkel wird kommst …

Ein perfekter Neuanfang: So startest du dein Leben neu [Infografik]

Ein perfekter Neuanfang: So startest du dein Leben neu [Infografik]

Egal ob privat oder beruflich, freiwillig oder unfreiwillig: Es gibt viele Gründe für einen Neuanfang. Aber wie fange ich am besten noch einmal von Null an? In dem wirklich empfehlenswerten Blog von Markus Cerenak gibt es eine wunderbare Infografik mit 11 hilfreichen Tipps. Für mich persönlich gibt es in der Infografik 3 wesentliche Kernpunkte für einen Neuanfang: 1. Entrümple: Mehr Unabhängigkeit durch Minimieren 2. Lass altes los: Was Minimalismus für mich bedeutet 3. Achte auf Dich: Gesunde Gewohnheiten: Meine täglichen Top 5

Das erste Mal

Das erste Mal

…tat noch weh, das zweite Mal nicht mehr so sehr und heute weiß ich noch ganz genau wie ich im Sommer 2009 mit dem Laufen angefangen habe. Mit billigen Schlappen vom Discounter, die mehr sportlich aussahen als sie es in Wirklichkeit waren, habe ich meine ersten Gehversuche alleine im Wald unternommen. In meinen Baumwollklamotten habe ich geschwitzt wie ein Schwein. Eine perfektes Opfer für Mücken und Sch(m/w)eißfliegen. “Musik” kam aus dem Wald oder vom iPod. Meistens war es jedoch das quälende Schnaufen und der schleppende Schritt, der mir monoton in den Ohren lag. Keine GPS-Uhr, keine Smartphone. Ich habe meine Laufstrecken manuell in …

Luxusprobleme

Läufer und ihre Luxusprobleme

Manchmal gibt es diese Tage wo ich euphorisiert los laufe und mir denke: Geil! Das wird ein schöner langer Lauf! Nach ein paar Kilometern merke ich das irgendetwas nicht stimmt. Wenige Meter weiter wollen die Beine nicht mehr gehorchen, ich habe das Gefühl Blei an den Füßen zu haben und die Oberschenkel fangen an zu schmerzen. Es läuft schleppend. Meine Euphorie lässt nach, ich kann nicht mehr abschalten und verliere das innere Gleichgewicht. Jetzt zickt auch noch der Kopf. Ich setze mich auf eine Bank, bin angepisst das es nicht so läuft wie ich es mir vorgenommen habe und fluche vor mich hin. Ich will nur noch nach Hause.

Alltagsläufer

Alltagsläufer

Ich mache mir keine großen Gedanken über irgendwelche Bestzeiten, Zahlen oder sonstigen Werte. Ich habe mir auch noch nie irgendwelche großen Ziele gesteckt. Nach Plan trainieren kann ich ohnehin nicht. Manchmal läuft es gut, manchmal weniger gut. Manchmal laufe ich 5 Kilometer, manchmal 21 Kilometer. Darüber mache ich mir aber keine Gedanken mehr. Die Phase der Laufsucht habe ich hinter mir gelassen, genauso wie das darauffolgende Tief.

Lebenswert

Was macht dein Leben lebenswert?

Abgesehen von so grundsätzlichen Sachen wie Sozialleben und Gesundheit, gibt es noch andere Dinge die das Leben lebenswerter machen. Ich meine damit nicht das Auto oder das neuste Gadget, es sind oftmals die ganz einfachen und unspektakulären Momente im Alltag.Auf was willst du nicht verzichten, was dein Leben lebenswert macht? Mir persönlich sind gleich 5 Dinge eingefallen.

Sonnenuntergang

Ein Bild und seine Bedeutung

Wenn mich jemand fragt, warum trotz allen Höhen und Tiefen meine Begeisterung am Laufen nicht verloren geht, dann versuche ich nicht groß zu erklären und zeige einfach auf ein Bild das an meiner Wand hängt. Es war der perfekte Schnappschuss im perfekten Moment und sagt eigentlich alles aus, was mir der Sport in der Natur bedeutet: Freiheit, Einsamkeit, Sehnsucht, Unbeschwertheit, innere Kraft und Einkehr.

Caro

Der Depression davonlaufen: In wenigen Monaten vom Laufanfänger zum Halbmarathon

Ein Gastartikel von Caro (Running To My Future)  Da ist er nun, mein erster Gastbeitrag. Ich bin immer noch ein wenig erstaunt, aber auch erfreut über diese Anfrage von Pooly, dass er mich darum gebeten hat, meine kleine Geschichte zu erzählen, wie es bei mir dazu kam, dass ich mit dem Laufen anfing. Das folgende Zitat hat Daniel bewogen, mich anzufragen, ob ich nicht ein wenig mehr erzählen möchte: Es ist bekannt, wie es bei mir dazu kam, dass ich mit dem Laufen anfing, nicht gerade aus dem schönsten Gründen. Aber das Laufen half und hilft mir, doch den Bezug …