Entgiftungskur

Entgiftungskur

Pommes-Currywurst? Habe ich schon seit Jahren nicht mehr gegessen. Cola und Limonade? Habe ich schon seit Jahren nicht mehr getrunken. Vor einigen Wochen war ich im Kino und habe gezuckertes Popcorn gegessen, später saß ich mit Magenkrämpfen auf der Toilette: mein Körper reagiert zwischenzeitlich empfindlich auf Industriezucker.

Früher™ habe ich regelmäßig (mehrmals in der Woche) Fastfood und was weiss ich nicht alles mit viel Zucker in mich hineingestopft. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, dann ist es umso schwerer davon loszukommen.

JUNKie <> JUNKfood – merkste was?

Das Laufen war für mich so etwas wie eine Entgiftungskur: ich wollte „die Scheisse aus mir hinaus prügeln“ und es ging mir immer besser. Heute kann ich gewisse „Lebensmittel“ nicht mehr essen ohne das mir schlecht wird.

Man sagt ja oftmals das Menschen gerne vom einen in das andere Extrem fallen. Vielleicht kommen daher auch die Vorurteile das Menschen die sich bewusst ernähren ein trostloses Asketenleben führen. Natürlich ist dem nicht so.

Ich selber kann verdammt gut genießen, habe aber u.a. durch den Sport ein ganz anderes Qualitätsverstädnis für Ernährung bekommen. Dabei habe ich immer ein Zitat von einem Freund im Kopf:

Ich kann nicht verstehen wie die Menschen sündhaft teures Motoröl für ihre Autos kaufen, sich aber das billigste Essen in den Mund stopfen.

Nach wie vor hat das Laufen, der Ausdauersport, für mich und meinen Körper so etwas wie eine reinigende Wirkung die vom Kopf bis in den Magen geht.

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