Keine Zeit für Sport? Versuch’s mit HIIT

Ein Artikel von Daniel Mehlen

Kennst du es, wenn mal wieder extrem viel zu tun hast und trotzdem noch Sport machen möchtest Kein Problem, dafür gibt es eine Lösung: HIIT.

Was ist HIIT?

HIIT ist die Kurzschreibweise von “High Intensity Intervall Training”. Es bedeutet im Grunde nur, dass sich sehr intensive Trainingsphasen mit kurzen Pausen abwechseln. Der Schlüsselfaktor dabei ist, dass die Pausen so kurz sind, dass sich dein Körper nicht vollständig von der Trainingsphase erholen kann. Dadurch ist das Intervall Training extrem effektiv.
Wissenschaftler fanden heraus, dass du bei einer halben Stunde Intervall Training genauso viele Kalorien verbrennst, wie bei einer halben Stunde bei gleichbleibender Intensität. Aus diesem Grund ist das HIIT perfekt, wenn es schnell gehen muss.

Falls du das HIIT schon kennst, wirst du wissen, dass man dabei ziemlich ins Schwitzen kommt.

Vorsicht: Für Anfänger ist Intervall Training nicht geeignet, da die Belastung für sie zu stark ist.

Vorteile beim HIIT

sehr hoher Kalorienverbrauch

• Stärkung des Herzkreislauf-Systems

• Anregung des Stoffwechsels

Wie führe ich ein HIIT durch?

Ein Intervall Training kannst du sehr einfach durchführen. Es spielt dabei auch keine Rolle, welche Ausdauersportart du betreibst. Du kannst es auf dem Fahrrad Ergometer, auf der Rudermaschine und natürlich auch beim Laufen durchführen.

Wie du dein Intervall Training gestaltest, kannst du eigentlich selbst entscheiden und auf dich anpassen. Je nachdem wie fit du bist, kannst du zwei Variablen verändern, um die Intensität auf dich anzupassen. Entweder du veränderst die Pausenzeit (nie länger als 90 Sekunden) oder du gibst in der Trainingsphase mehr Gas.

HIIT Workouts

Tabata Methode
Tabata ist eine sehr bekannte HIIT Methode. Ein Durchgang benötigt lediglich vier Minuten. Diese Methode gibt im Grunde nur vor, dass du intensive Trainingsphasen von 20 Sekunden hast und deine Erholungszeit 10 Sekunden beträgt. Das ganze wiederholst du achtmal. Beim Laufen würde es bedeuten, dass du 20 Sekunden sprintest und dann 10 Sekunden gehst.
Das hört sich erstmal harmlos an, wenn du es aber machst, kann es zu einer echten Qual werden.

Davon kannst du natürlich auch mehrere Durchgänge machen.

Pyramiden Methode
Wie diese Methode funktioniert, kann man schon anhand des Namens erraten. Du fängst mit einer niedrigen Intensität an und steigerst diese nach jeder Pause, bis du an deinem eigenen Maximum angelangt bist. Anschließend senkst du die Intensität nach jeder Pause wieder ein bisschen.
Wie lange du jeden Intervall machst, kannst du selbst entscheiden.

Auch diese Methode kannst du mehrfach wiederholen.

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