Laufen,  Inspiration

Laufend fotografieren

Seit vielen Jahren mache ich mit meinem Smartphone Fotos beim laufen. Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge, Natur und sogar mich selber. Die Bilder füge ich dann später auf diversen Plattformen meinen Aktivitäten hinzu und gelegentlich poste ich auch etwas auf Instagram.

Tritt das Laufen nicht dabei in den Hintergrund? Nein, so ein Schnappschuss ist in wenigen Sekunden erledigt. Ist das purer Narzissmus? Nein, ich liebe mein Hobby. Mache ich mich dabei zum Affen? Ist mir egal. Die Fotos sind für mich sowas ähnliches wie Urlaubserinnerungen.

Meinem iPhone klemmt bei meinen Läufen in einem Stativ-Adapter und kann so überall sicher abgestellt werden. Das Smartphone mit dem Adapter ist immer noch kompakt genug, um alles griffbereit in meinen Laufgürtel zu verstauen. Für Hochkantbilder ist der Adapter nicht so gut geeignet. Stattdessen klemme ich mein iPhone zwischen zwei Steinen oder lehne es irgendwo an. Schwierig wird es nur bei viel Wind.

Damit ich nicht den Selbstauslöser auf dem Bildschirm drücken muss, benutze ich einen Bluetooth Fernauslöser, der ohnehin immer an meinem Schlüsselbund hängt. So ein Fernauslöser ist grundsätzlich sehr praktisch.

Für einen sicheren Halt bei spontanen Schnappschüssen aus der Hand verwende ich Phoneloops. Mit so einem Loop an der Hülle klemmt das Smartphone an meiner Hand. Solche Phoneloops haben mich mich schon in den Unterschiedlichsten Situationen vor kleineren Katastrophen bewahrt.

Mit Kreativität kommen manchmal ganz passable Bilder raus. Immerhin habe ich es einmal bis auf eine Plakatwand von Garmin auf der Hamburger Reeperbahn gebracht. Das waren wohl die berühmten 15 Minuten, die man einmal im Leben hat.

In den letzten Jahren sind einige Fotos und Videos zusammen gekommen, die in meinem Lauftagebuch einen Platz haben.

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