Selbstgespräche

Selbstgespräche

In den letzten Tagen plagten mich migräneartige Kopfschmerzen. Ein Gefühl, das ich bis dahin nicht kannte, dessen Ursache für mich aber gleich klar war: in mir herrschte eine unglaublich große Unruhe, die ich das letzte Mal vor einem Jahr in mir gespürt habe.

Also was tun? Regungslos auf der Couch liegen und seinen Unmut in sich hineinfressen? Sicherlich der falscheste Weg, aber mir war danach. Irgendwie habe ich mich dann doch noch auf die Straße geschleppt und bin vollkommen planlos losgelaufen.

Is’ nur Kino

Nach gut 5 Kilometern fing es an mir zu arbeiten. Kopfkino erster Güte. Dann bin ich mit mir ins Zwiegespräch gegangen. Mal laut, mal leise, meistens recht ausfallend. Ich habe versucht ein wenig meinen Kopf frei zu bekommen, was mir nach gut 12 Kilometern auch relativ gut gelungen ist.

Wahre Worte

Ich kann nicht einmal behaupten das sich in mit die Spannung löst. Eher ist es so das ich nicht weiß wohin, sodass mir nichts anders übrig bleibt als immer weiter zu laufen. Gelegentlich fange ich an zu stocken und treibe mich immer weiter an. Was um mich herum passiert nehme ich nicht mehr richtig wahr. Das Laufen selber löst das eigentliche Problem nicht. In Kombination mit Selbstgesprächen nimmt es aber ein wenig den inneren Druck und gibt Raum für neue Sichtweisen.

Ein gesunder Geist ruht in einem gesunden Körper

Abgewandeltes Juvenal (58-130 n.Chr.) Zitat

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