Laufen ist doch nicht ganz so einfach wie Läufer immer behaupten

Ein Gastartikel von Yvonne Wie komme ich dazu als Nichtläuferin einen Gastbeitrag für ein Läuferblog zu schreiben? Ganz einfach: Daniel hat mich darum gebeten. Ich heiße Yvonne, bin alterstechnisch knapp jenseits der 40 angesiedelt und zähle zu den Menschen, die irgendwann ihr Leben radikal in eine gesunde (Über)lebensweise geändert haben. Daniel kenne ich durch sein Blog, dass erste dieser Art welches ich überhaupt gelesen habe. Heute arbeiten wir hin und wieder zusammen und haben auch schon mal ein Bierchen miteinander getrunken (natürlich alkoholfreies Weizen ?).

Mit dem Laufen beginnen

5 Fragen und Antworten warum du mit dem Laufen anfangen solltest

Im Laufe der Zeit haben mich schon viele Menschen gefragt, wie und warum sie mit dem Laufen anfangen sollen. Vielleicht können meine persönlichen Erfahrungswerte dem einen oder anderen Laufwilligen weiterhelfen. 1. Warum soll ich überhaupt Laufen? Laufen ist wohl die natürlichste Bewegungsform des Menschen. Über Jahrhunderte waren wir als Jäger und Sammler stundenlang auf unseren Beinen unterwegs. Heute sind wir durch die zunehmende Mobilität immer unbeweglicher geworden. Laut WHO sollen wir 10.000 Schritte am Tag laufen, im Durchschnitt schaffen wir es aber vielleicht geradeso auf 4000 Schritte.

Das erste Mal

Das erste Mal

…tat noch weh, das zweite Mal nicht mehr so sehr und heute weiß ich noch ganz genau wie ich im Sommer 2009 mit dem Laufen angefangen habe. Mit billigen Schlappen vom Discounter, die mehr sportlich aussahen als sie es in Wirklichkeit waren, habe ich meine ersten Gehversuche alleine im Wald unternommen. In meinen Baumwollklamotten habe ich geschwitzt wie ein Schwein. Eine perfektes Opfer für Mücken und Sch(m/w)eißfliegen. “Musik” kam aus dem Wald oder vom iPod. Meistens war es jedoch das quälende Schnaufen und der schleppende Schritt, der mir monoton in den Ohren lag. Keine GPS-Uhr, keine Smartphone. Ich habe meine Laufstrecken manuell in …