Barfuß joggen

Um ein bisschen Abwechslung in meinen Bewegungsapparat zu bekommen ziehe ich beim Laufen meine Leguano Aktiv oder Chala Barfußschuhe an. Anfangs musste sich mein ganzer Körper an das neue Laufgefühl gewöhnen, aber: richtiges Barfußlaufen ist es trotzdem nicht.

Gestern bin das erste Mal knapp die Hälfte meiner 10 Kilometer Laufstrecke komplett ohne Schuhe gelaufen und war überrascht wie gut das funktioniert hat. Wichtig ist nur das man nicht stehen bliebt und die Strecke halbwegs sauber asphaltiert ist, dann schmerzen auch die kleinen Steine auf der Straße nicht.

Ich bin jemand der normalerweise mit sehr stark gedämpften Schuhe läuft. Ganz ohne Schuhe muss der Körper die Stöße ganz anders abfangen und der Fuß setzt viel weiter voran auf. Gemerkt habe ich es gleich am nächsten Tag: unter meinen Zehen hat es etwas gebrannt und in den Waden hatte ich einen richtig schönen Muskelkater.

Die Füsse brennen. Ein wenig.

Wieso man öfters ohne Schuhe laufen sollte will ich an dieser Stelle nicht ausführlich erklären. Das Netz ist voll von Informationen und guten Videos (wie dieses hier) zu dieser Thematik.

Ich weiß das es richtige Hardcore-Barfußläufer gibt, für mich ist es aber “nur” eine Ergänzung und eine sehr willkommene Abwechslung für die Füße.

Auf jeden Fall werde ich jetzt in Zukunft öfters nackt laufen gehen. Es gibt nichts besseres/schöneres als den direkten Bodenkontakt.

3 Kommentare

  1. Für Einsteiger empfehle ich immer gerne: laufe wie gewohnt deine Runde und zieh auf dem letzten Kilometer die Schuhe aus. DAS ist echte Wohltat und ein sachtes Herantasten ans minimale Laufen. Der Wunsch die Schuhe für die letzten zwei, drei oder fünf Kilometer loszuwerden kommt irgendwann von selbst 🙂

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