Wenn die Motivation zum Laufen flöten geht und wie man sich bei Laune halten kann

Auch wenn du meinst deinen Schweinehund schon lange überwunden zu haben, kommst du manchmal an einem Punkt, bei dem dir die Motivation fehlt vor die Tür zu gehen. Diese Situation kennt jeder Läufer; egal ob Neuling oder alter Hase.

Hier will ich euch meine eigenen Tipps mit auf dem weg geben, mit denen ich versuche mich aus einem Motivationstief zu holen.

1. Laufe zu zweit oder mit mehreren

Wer zu zweit oder mit mehreren Personen läuft, fühlt sich eher dazu “verpflichtet” doch noch einmal eine Runde zu drehen und wird darin bestärkt sich nicht hängen zu lassen. Das zwischenzeitliche reden lenkt dich ab, wenn die Strecke zu eintönig wird oder der Körper anfängt Zicken zu machen.

Suche dir einen Freund einen Bekannten mit dem du laufen gehe kannst. In vielen Orten gibt es auch Laufgemeinschaften denen du dich problemlose anschließen kannst. Oder noch besser: gründe deine eigene Laufgemeinschaft.

2. Nehme an Lauf-Wettbewerben teil

Man muss kein Freak sein um an Laufveranstaltungen teilzunehmen. Es bringt Spaß sich ein wenig mit anderen zu messen und du hast ein Ziel auf das du dich vorbereiten kannst. Am Ende jeder Veranstaltung sind alle glücklich die Ziellinie erreicht zu haben, es interessiert niemanden wirklich wie gut oder wie schlecht du bist: dabeisein ist alles.

Im Internet gibt es zahlreiche Terminkalender für Laufveranstaltungen in deiner Nähe.

3. Plane besonders sehenswerte Strecken

Unbekannte Strecken oder eine besonders sehenswerte Umgebung sorgen für mehr Abwechslung. Vielleicht gibt es irgendeine besonderes schöne Ecke in deiner Nähe, die du selber noch gar nicht richtig kennst und gehst dort auf “Entdeckungstour”. Besonders “aufregend” und motivierend sind Läufe im Urlaub, die beste Methode eine fremde Gegend zu erkunden.

Viele Internetseiten wie die von Garmin, Komoot oder GPSsies bieten dir die Möglichkeit Strecken mit Sehenswürdigkeiten zu planen und diese mit anderen zu teilen.

4. Variiere die Strecken

Es gibt oft nichts langweiligeres als immer wieder die selbe Strecke zu laufen. Deswegen kann es nie schaden die bekannten Routen zu variieren. Optimal ist es wenn du noch während deiner Aktivität die Strecke verkürzen, verändern oder verlängern kannst.

Auch vor der eigenen Haustür findest du oftmals noch unbekannte Wege die es zu entdecken gibt.

5. Nutze Apps um deine Läufe aufzuzeichnen

Es kann einen zusätzlichen Motivationsschub geben wenn du deine Aktivitäten mit Apps oder eine GPS-Uhr aufzeichnest. Du kannst dich so z.B. während des Laufens anfeuern lassen und nachher deine Strecke auf einer Karte nachverfolgen.

Eigentlich bieten alle größeren App-Anbieter wie Runtastic, Nike u.s.w. solche Funktionen an.

6. Höre Podcasts statt Musik

Musik ist beim Laufen eine nette Sache, kann aber auf Dauer auch nerven. Gesprochene Inhalte sind manchmal angenehmer, interessante Diskussionen regen zum nachdenken an und lenken von der manchmal endlos wirkenden Strecke ab. Podcasts bieten sich hierfür besonders gut an, da du diese schnell und kostenlos auf dein Smartphone bekommst.

Hörbücher sind auch eine Alternative und haben den selben Effekt.

7. Nimm einfach mal die Kamera mit

Es kommt nicht immer darauf an eine Strecke in einer bestimmten Zeit zu absolvieren. Laufen ist auch immer ein wenig Sightseeing und du nimmt jede Jahreszeit besonders intensiv war.

Gibt es bessere Momente um ein paar Schnappschüsse in der Natur zu machen? Sei einfach mal kreativ und teile deine Leidenschaft mit anderen im Internet.

8. …oder mache einfach mal wirklich Pause

Ein paar Tage, eine Woche oder sogar auch zwei Wochen Laufpause können Wunder bewirken. Außerdem kann es nie schaden dem Körper Ruhe zu gönnen!

Glaube mir: eine Laufpause ist kein Weltuntergang!

2 Comments

  1. Pingback: Habe ich den Läufer Blues? | Pooly.net 23. Juli 2015
  2. Pingback: Das erste Mal | Pooly.net 7. August 2016

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